Why Whisky? - Der Gastbeitrag

Aktualisiert: 19. Nov 2018

Vor exakt acht Tagen ploppte eine E-Mail auf meinem Handy auf. Ich entnahm dem Display folgende Informationen: kaercher@.......Betreff: Whiskey Blog.


Ich befand mich auf der Arbeit, hatte also jede Menge Zeit für Ablenkung. In der E-Mail stand sinngemäß: Hallo, ich bin Michael, möchtest du einen Gastbeitrag auf meinem Blog schreiben? Gruß Michael. Die E-Mail war mit einem Link versehen.


Meine ersten Gedanken waren in exakt dieser Reihenfolge: Mensch toll! wie kam der auf mich? Wie verzweifelt ist Michael wenn er einen Menschen wie mich, der bis jetzt nicht verstanden hat wie er vor einigen Wochen seine Website zusammengebastelt hat, anschreibt, und ihn fragt ob er einen Gastbeitrag auf seinem Blog veröffentlichen möchte?


Ich öffnete also den Link und musste mich belehren lassen. Ich hatte in die falsche Richtung gedacht. Wie so viele Menschen es so gerne tun. Man sucht erst mal das Haar in der Suppe. Als ich den Link öffnete erschien vor mir eine höchst professionell aussehende Website mit allem Schnick-Schnack und Michael grinste mich vom rechten Bildrand aus an als ich den About-Reiter öffnete.


Ich las also zunächst mit wem ich es denn zu tun hatte und kam schnell zu der Einsicht, dass alles was ich entdecken konnte sympathisch und professionell war, und nicht verzweifelt.

Mir wurde jetzt auch klar warum Michael mich angeschrieben hatte. Er hat meine Website einfach gesehen, etwas gelesen und mir dann aus purer Nettigkeit angeboten etwas zu seinem Blog beizutragen. Und da Michael bestimmt täglich mehr Leser hat als, ich bisher insgesamt auf meinem Blog verzeichnet habe, bin ich ja auch noch der Gewinner bei dieser Kooperation.


Ich habe also genau eine Stunde und sechs Minuten später eine Antwort auf die E-Mail verfasst.

Vorher machte ich mir Gedanken über den Inhalt der Mail. Michael schlug in seiner Mail ein Thema vor, dass mir nicht wirklich passte. Nicht weil das Thema blöd war, sondern weil mir auf Anhieb einfach kaum etwas dazu einfiel. Ich schrieb also in die Mail, dass ich mich riesig freuen würde und schlug dezent ein anderes Thema vor: „Whisky-Wissen für Anfänger“. Ich schlug noch vor, dass ich den Artikel dann noch zusätzlich auf meinem Blog veröffentlichen würde.


In den folgenden eineinhalb Stunden wechselten 3 Mails den Besitzer. Michael informierte mich auf freundliche und hilfsbereite Weise darüber, dass ich keine Ahnung von Gastbeiträgen habe. Er verwies auf eigene Erfahrungen und teilte folgenden Link mit mir:


https://www.chimpify.de/marketing/fehler-gastbeitraege/


Der Beitrag und die Website lehrte mich, dass ich null Ahnung von Bloggen, Marketing, Content und SEO habe. Aber das ist ja nicht Michaels Schuld. Er akzeptierte mein Thema ohne Einwände und die restlichen Formalitäten wurden geklärt.


Nun musste ja nur noch der erstklassige Artikel geschrieben werden. Nach einiger Recherche im Netz fand ich hunderte gute Artikel über Whisky-Wissen mit tollen Infos. Super Artikel, wirklich. Und so realisierte ich schnell, dass ich:


1. Keinen besseren Artikel über pures Whisky-Wissen schreiben könnte als z.B. folgende Websites:


https://www.alkoblog.de/whisky-herstellung-einfach-erklaert/

https://www.eyeforspirits.com/2018/05/11/whisky-sorten/

https://whic.de/das-grosse-whisky-ebook/

https://www.youtube.com/watch?v=YVG1U-faqHY (nicht ganz ernst nehmen)


Und dass es zweitens überhaupt keinen Sinn macht den x-ten Artikel dazu zu schreiben, in dem ich die selben Themen abklappere. Ich habe die Artikel also nochmal durchgelesen und geguckt welche Infos mir fehlen.


Was mir insgesamt in der Whisky-Welt auffällt ist, dass es viele Leute gibt, die der Meinung sind sie wüssten exklusiv, wie man Dinge richtig macht, was man wie zu trinken hat, und die der Meinung sind ihre Geschmacksnerven sind von Gott gesegnet.

Ich persönlich bin der Meinung, dass es niemanden gibt, der alles über Whisky weiß. Klar gibt es sehr erfahrene Whisky-Trinker, die vieles besser Wissen als ein Whisky-Neuling. Aber man sollte diesen Leuten nicht blind folgen und lieber eigene Erfahrungen machen.


Nachdem ihr die Vorgeschichte nun kennt dürft ihr den eigentlichen Artikel gerne hier weiterlesen:

https://kleinstadtheld.de/2018/11/17/warum-whisky-clevere-tipps-fuer-einsteiger/